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Gesetzliche Krankenversicherung: höherer Beitrag bei höherem Einkommen

Posted on Mar 06 2010

In der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Beitrag einkommensabhängig. So zahlen Besserverdiener hier unter Umständen höhere Beiträge als in der privaten Krankenversicherung.

Die Krankenkassenbeiträge sind abhängig von der Höhe des Einkommens des Versicherten. So profitieren Geringverdiener von einem günstigen Beitrag, während Versicherte mit einem höheren Einkommen eventuell sogar mehr zahlen, als wären sie privat krankenversichert.

Das liegt daran, dass zur Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung nur persönliche Risikofaktoren ausschlaggebend sind. So werden das Alter, der Gesundheitszustand und das Geschlecht zur Berechnung der Prämie herangezogen. Auch der Berufsstand kann die Prämienhöhe beeinflussen (etwa ein Risikozuschlag bei gefährlichen Berufen, wie es auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung der Fall ist). Darüber hinaus spielt natürlich auch die Tarifwahl, also der Leistungsumfang, eine Rolle.

Neben Personen mit einem höheren Einkommen können insbesondere auch junge Singles und Studenten in der privaten Krankenversicherung günstiger fahren, als in der gesetzlichen. Ob dies im individuellen Fall auch so ist, ist selbstverständlich auch eine Frage der oben genannten Faktoren. Personen mit Vorerkrankungen beispielsweise werden zum Teil gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen aufgenommen.

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