Private Krankenversicherung im Vergleich – seit 2007!

Private Krankenversicherung- Alternative zur gesetzlichen Absicherung?

Posted on Sep 13 2007

Wer mit dem Tarifdschungel einzelner Kassen überfordert ist, stellt sich oft die Frage, ob es Sinn macht, den Versicherer zu wechseln. Viele Arbeitnehmer wissen nicht einmal, dass sie aufgrund ihrer Einkommenssituation in die private Krankenversicherung wechseln dürfen. Besonders kinderlose Paare, die beide über ein Einkommen verfügen und Alleinstehende fahren meist besser und günstiger, wenn sie privat versichert sind.

Zu den nennenswerten Neuerungen für Angestellte und Arbeiter gilt die Wechselfrist von drei Jahren, in der die Versicherungspflichtgrenze überschritten wurde. Wer sich da nicht sicher ist, sollte die Bemessungsgrenze im Auge behalten. Dazu gehört ein regelmäßiges Einkommen wie auch alle anfallenden Lohn- und Gehaltszahlungen wie auch das 13. und 14. Monatsgehalt. Nicht in den Rahmen der Versicherungspflichtgrenze fallen Einkünfte, die nicht regelmäßig zur Auszahlung kommen.

Dazu gehören Fahrtkostenerstattungen und Überstunden. Alle, die demnach monatlich mehr als 3 975 Euro verdienen können sich privat versichern lassen. Dazu gehören auch, und dies unabhängig vom Einkommen, Freiberufler, Künstler und Selbstständige. Ebenso können Abgeordnete des Bundes und der Länder, Richter, Beamte und andere Beihilfeberechtigte in den Genuss einer Privaten kommen.

Als nicht von der Hand zu weisender Vorteil erweist sich auch, dass der Versicherungsnehmer zum Teil selber Einfluss auf die Leistungen und die damit verbundenen Beiträge nehmen kann. Die individuelle Tarifstaffelung privater Krankenversicherer ermöglicht hierbei ein hohes Maß an Flexibilität.

Gemessen am zur Verfügung stehenden Budget kann man von einem kostengünstigen Basistarif ebenso profitieren wie von einem gehobenen Tarif der Luxusklasse. Hinzu kommt, dass frei gewählte Selbstbehalte dazu beitragen können, die monatlichen Beiträge zu reduzieren. Wer seine Kasse nicht in Anspruch nimmt und somit keine Kosten verursacht, kann einen attraktiven Bonus “mitnehmen” und damit rechnen, bis zu sechs Monatsbeiträge erstattet zu bekommen.

Die einzelnen Konditionen fallen jedoch unterschiedlich aus, sodass diese vor einem Vertragsabschluss näher hinterfragt werden müssen.

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